Über Rapsöl

Durch einen hohen Gehalt an Bitterstoffen und Erucasäure wurde Rapsöl  früher kaum als Nahrungsmittel verwendet. Es diente vorallem für die Herstellung von Seife, als Lampenöl oder Schmierstoff. Erst durch die Züchtung von Rapssorten mit geringeren Anteilen von Bitterstoffen und Erucasäure hat sich Raps zu einer der bedeutensten Ölpflanzen entwickelt. So wird es heute als hochwertiges Speiseöl, als Futteröl und in der Herstellung von Biokraftstoffen verwendet.

Favorit bei Ernährungswissenschaftler ist Rapsöl vorallem wegen der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure, einer Omega-3-Fettsäure. Diese stecken eigentlich vorallen in fetten Seefischen wie Makrele, Hering oder Lachs, aber sind auch in Pflanzenölen vorzufinden. Vorallem in Leinöl, Raps- und Sojaöl.

Desweiteren enthält Rapsöl knapp 6% gesättigte Fettsäuren, 15-29% mehrfahch ungesättigte Fettsäuren und bis zu 65% einfach ungesättigte Fettsäuren (vorwiegend Ölsäure).

Verarbeitung

Aus 100 kg Rapsaat erhält man ungefähr 35 – 38 Liter Rapsöl. Bevor die Rapssaat kaltgepresst wird ist eine sorgfältige Reinigung und Trocknung notwendig. Am Besten in einem gut belüfteten Raum ausbreiten oder in einem warmen Lager trocknen.

Verpackungsinspirationen Rapsöl